Vereinsgeschichte - SW 25

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Unser Verein im Rückblick
Die Vereinsgeschichte 1924 bis zur Jahrtausendwende    
    
Die Gartenanlage Süd West 25 Neuhofen-Tal e.V. besteht nun seit über  90 Jahren. Eine lange Zeit, in der sehr viel geschehen ist. Die  gesellschaftlichen Rahmen-bedingungen haben sich in dieser Zeit mehrfach  grundlegend gewandelt. Veränderungen, die sich immer auch auf das  Gartenleben ausgewirkt haben. Obwohl nur spärliche Aufzeichnungen aus  der Zeit vor dem 2. Weltkrieg vorhanden sind, soll hier der Versuch  gemacht werden, das Vorhandene zusammenzustellen und einen Rückblick zu  geben.

1924
Das Areal der zukünftigen Gartenanlage wird auf der grünen Wiese abgesteckt.
1925
Zur Vereinsgründung treffen sich 7 Personen. Die Anlage besteht aus  den heutigen Gärten 1-22 und weiteren, später aufgelassenen Parzellen.
1926
Die Satzung des Vereins wird in der Mitgliederversammlung genehmigt.     
1930
Die Gartenanlage wird nach Norden Richtung Sendling erweitert.
1932
Weitere 22 Parzellen kommen hinzu. 20 bereits vorhandene Gärten werden erweitert. Die Anlage besteht nun aus 60 Parzellen.
1933
An die Stelle des Vorstandes tritt der Vereinsführer. Mehrmaliges  Fehlen bei den Versammlungen und Schulungen ist ein Kündigungsgrund.
1944
Bei einem schweren Luftangriff auf München, trifft eine Luftmine die  Kleingartenanlage so, dass fast alle Gartenlauben zerstört werden. Ein  halbes Jahr später stehen die ersten Schuppen wieder, gezimmert aus  Blech und Abfallholz.
1945
In diesem und in den folgenden Jahren, werden ca. 2,5 Mio.  Kubikmeter  Kriegsschutt, manche quellen sprechen auch von 4 Mio.,  zwischen dem Pfarrgarten St. Achatz und der Gartenanlage abgekippt. In  der Folge müssen einige Gärten aufgelassen werden.
1946
Das Ringen um den Erhalt der Anlage mit den zuständigen Stellen  beginnt. Bis zum 50-Jährigen Jubiläum (1975) ist der Bestand der Anlage  nicht gesichert.
1958
Die Mitglieder der Kleingartenanlage beteiligen sich an einem Blumenkorso anlässlich der 800-Jahrfeier der Stadt München.
1962
Der Umbau der Vereinshütte zur Kantine beginnt .
1964
Eine Klärgrube und die Toilettenanlage werden gebaut.
1966
wird die Gartenpacht von 1,5 auf 12 Pfennig/qm erhöht.
1968
Es werden die ersten Typenhäuser gebaut.
1970
Teile der Wasserleitung werden neu verlegt und verstärkt. Die meisten Pumpbrunnen werden beseitigt.
1971
Für den Bau der Fußgängerbrücke über den Mittleren Ring müssen 5 Gärten weichen.
1975
Die 50-Jahrfeier mit der Bestätigung als Daueranlage findet statt.  Damit kann nach langjährigen Bemühungen verhindert werden, dass die  Hälfte der Anlage zur Grünfläche gemacht wird.
1980
Im Süden der Gartenanlage kommen 20 Parzellen als Erweiterung hinzu.     
1983
Die Neuvermessung der Gartenanlage erbringt eine Grundfläche von 23.562 Quadtratmeter.
1984
Während des Baues des Brudermühltunnels wird der Mittlere Ring  umgeleitet. Ein 2,5 m hoher Holzzaun trennt die Gartenanlage und die  Straße, die quer durch den heutigen Neuhofer Park zwischen  Israelitischem Friedhof und Kleingartenanlage führt.
1987
Der umgeleitete Mittlere Ring wird zurückgebaut. Das Gelände wird  rekultiviert, Wege werden angelegt und ein Parkplatz für die Gartler  errichtet.
1989
Der Kleingartenverein wird e.V., der Plan für den Bau eines neuen Vereinsheimes wird bei der Stadt München eingereicht.
1990
Mit dem Abbruch der alten Hütte, beginnt Bau des Vereinsheims.
1992
Das neue Vereinsheim wird eingeweiht.
1994
Der Neubau des Wertstoffhofes am Südrand der Kleingartenanlage  beginnt. Wegen diverser Lecks müssen mehr als 200 m Wasserleitung  erneuert werden.
1998
Der Verein erhält die Gemeinnützigkeit. Das Vereinsheim kann durch den Einbau einer Heizung auch im Winter genutzt werden.
2000
Im Juli feiert der Kleingartenvereins Süd West 25 Neuhofen Tal e.V.  das 75-jährige Bestehen. Hierfür wird eine Festzeitschrift erstellt.

Werfen Sie auch einen Blick
in die Festschrift
zum 75-jährigen
Bestehen unserer Anlage
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