Gärtnerisches - SW 25

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Gärtnerisches

Die Pracht der Gärten
hat stets die Liebe zur Natur zur Voraussetzung
(Germaine Madame de Stael)

Obst für kleine Gärten
 
Im Kleingarten steht dem ambitionierten Hobbygärtner nur eine begrenzte Grundfläche zum Anbau von Gemüse und Obst zur Verfügung.
Um trotzdem möglichst viele Obstarten und –sorten anzubauen, ist die Pflanzung von schwachwachsenden Unterlagen in Verbindung mit einer Spindelerziehung eine wichtige Voraussetzung.
Weiterlesen Hier finden Sie eine weiterführende Informationen des Landesverbands Bayerischer Kleingärtner vom Dezember 2008.


Nachtgedanken
Sie heißen z.B.  "Spinner" oder "Schwärmer", "Eulen" oder "Zünsler", auch "Wickler" sind dabei. Sie haben eines gemeinsam: sie lieben die Dunkelheit.
Es handelt es sich hierbei um Nachtfalter und wie der Name schon sagt, übernehmen sie die Lufthoheit, wenn sich Schmetterlinge und Tagfalter zur Ruhe begeben.
Für diese Gattung und auch für alle anderen nachtaktiven Tiere ist es "nicht lustig" wenn die Dunkelheit durch künstliche Lichtquellen durchbrochen wird.
Musikfreunde kennen den Schlager von der Leander,  in dem es heißt: ... "Männer umschwärmen wie Motten das Licht, und wenn sie verbrennen . . ."  Genau da liegt das Problem. Viele dieser intensiven Lampen locken Insekten an und im schlimmsten Fall bedeuten dies oft das Ende für sie. Zumindest werden sie so stark irritiert, dass das Liebesleben dieser Tierchen durcheinandergerät und der Fortbestand der Spezies gefährdet wird. Insbesondere die Glühwürmchen haben große Probleme, Partner oder Partnerinnen zu finden. Die Auswirkungen auf viele andere nachtaktive Tiere, ist noch gar nicht ausreichend bekannt und geklärt. Aus diesem Grund ist es wichtig, künstliches Licht in der Nacht zu beschränken und dunkle Rückzugsräume zu erhalten.
Sicherlich können wir -schon aus Sicherheitsgründen- nicht auf alle Weg- und Straßenbeleuchtungen verzichten, aber muss es sein, dass z. B. billige Solarlampen die ganze Nacht hindurch Fenster, Balkone und nichtgenutzte Plattenwege verzieren. Viele mögen diese Illumination schön, lustig und "putzig" finden, bedenken aber nicht die negativen Seiten dieser Lichtverschmutzung.
Auch in unserer Gartenanlage ist jetzt öfters dieser Trend zur Nachterhellung zu beobachten. Eine Notwendigkeit den Rasen, Stauden oder Steine zu beleuchten ist allerdings nicht zu erkennen. Wir haben rund um die Anlage sowieso schon (zu) viele (?) Lichtquellen und zur Abschreckung von ungebetenen Gästen dürften diese Lämpchen sowieso nicht beitragen. Wer noch in den Abend- oder Nachtstunden in seinem Garten zugange ist, wird mit einer Taschenlampe gut bedient sein und wenn trotzdem jemand meint, es muss unbedingt eine Leuchte sein, sollte er/sie wenigstens eine Lichtquellen mit geringem UV-Anteilen wählen.  
Der Nebeneffekt unseres allgemeinen Lichtwahns ist auch jeden Abend, wenn keine Wolken stören, deutlich erkennbar. Der Blick auf einen traumhaften Sternenhimmel, auf die Milchstraße, ist in unseren Breiten kaum noch möglich.
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